Vorschau Konzerte

FÄLLT AUS
16. Januar 2022

Liederabend mit Werken von Brahms, Loeffler, Ullmann u. a.

Anna-Doris Capitelli, Mezzosopran
Anna Lewis, Bratsche
Christine Rahn, Klavier

Die deutsch-italienische Mezzosopranistin Anna-Doris Capitelli war an der renommierten Accademia Teatro alla Scala in Mailand und ist seitdem regelmäßiger Gast sowohl an der Scala als auch an anderen internationalen Opernhäusern. 2020 absolvierte Sie Ihren Master an der Musikhochschule Hannover bei Frau Prof. Marina Sandel und in der Lied Klasse von Prof. Jan Philipp Schulze. Neben ihrer Leidenschaft für Oper und experimentellem Theater, ist sie regelmäßig ebenso in Liederabende zu hören.

Seit vielen Jahren führt Anna Lewis die Bratschen-Gruppe der NDR Radiophilharmonie in der Position der Solo-Bratscherin an. Zuvor spielte sie in gleicher Position am Opernhaus Zürich, im Gewandhausorchester Leipzig und bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Anna Lewis wurde im russischen Obninsk geboren und wuchs in Moskau auf. Ihren ersten Viola-Unterricht erhielt sie bei Maria Sitkovskaja an der Zentralmusikschule des Moskauer Konservatoriums, an dem sie später bei Fjodor Druschinin ihr Studium absolvierte. Weitere Studien führten sie zu Kim Kashkashian an die Freiburger Musikhochschule und zu Tabea Zimmermann an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.

Die Pianistin Christine Rahn ist als versierte Kammermusikerin und Liedbegleiterin bekannt und geschätzt. Sie studierte an den Musikhochschulen Karlsruhe, Hannover und Paris die Fächer Klavier und Liedgestaltung. 2016 gründete sie in ihrer Heimatstadt Calw das Festival Glasperlenspiele Calw, das sie auch künstlerisch leitet.


20. März 2022

Raum wird noch bekannt gegeben

Pierrot Quartett

Ludwig v. Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 1
Pavel Haas: Streichquartett Nr. 3
Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur op. 35

Johanne Maria Klein, Violine
Luisa Höfs, Violine
Paula Heidecker, Viola
Hanna Madeleine Kölbel, Violoncello

Die vier jungen Musikerinnen sind seit 2011 als Streichquartett vereint. Es war Liebe auf das erste Spiel. Ihr Repertoire ist weit gefächert – verrückt sind sie nach dem Charakter der Stücke, nach Klängen, Balance und Brüchen.

Zahlreiche Wettbewerbserfolge bestätigen ihren Mut, ihre Disziplin und ihren klanglichen Charakter. So gewannen sie u.a. den 1. Preis des Carl-Wendling Kammermusikwettbewerbs, den 1. Preis der Lions Clubs Stuttgart und den 2. Preis beim International Orlando Chamber Music Competition. Im Zentrum steht eine rege Konzerttätigkeit: Ob im Mozarteum Salzburg, beim Trondheim International Chamber Music Festival, dem Davos Festival, bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker – die Auftritte der Musikerinnen lösen Begeisterung und Neugier im Publikum aus. Bei Oliver Wille (Kuss Quartett) studierten sie einen Master Streichquartett in Hannover. Weitere Lehrer waren Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett), Stefan Fehlandt (Vogler Quartett), Pierre Colombet (Quatuor Ebène) und Eberhard Feltz.


24. April 2022, 17:00 Uhr

Raum wird noch bekannt gegeben

musica assoluta soloists

Joseph Haydn: Trio C Hob XV:27
Gideon Klein: Duo Vl Vc
Erwin Schulhoff: Jazz Etudes für Klavier
Johannes Brahms: Trio c-Moll op 101

Elisabeth Kufferath, Violine
Thorsten Encke, Violoncello
Mario Häring, Klavier

Die gebürtige Hamburgerin Elisabeth Kufferath ist seit seiner Gründung 1992 Mitglied im Tetzlaff Quartett, das auf den großen internationalen Podien wie der Berliner Philharmonie, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall in London und der Carnegie Hall in New York zu Hause ist. Weitere Konzerte führten das Quartett nach Paris, Zürich, Brüssel, Helsinki, Rom, San Francisco, Los Angeles, Cleveland, Tokio und Seoul.

Sie konzertierte mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem Münchener Kammerorchester, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Philharmonischen Orchester Gießen, dem Göttinger Sinfonieorchester, dem Oldenburgischen Staatsorchester, Ensemble Oriol, musica assoluta, Kammerakademie Potsdam und dem World Youth Symphony Orchestra unter Heinz Holliger, Christoph Poppen, Marcus Creed, Paul Goodwin, Alexander Rumpf und Gerard Schwarz.

Elisabeth Kufferath lebt mit ihrer Familie in Hannover, wo sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien innehat. Sie spielt auf einer Violine und einer Viola des deutschen Geigenbauers Stefan-Peter Greiner.

1966 in Göttingen geboren, studierte Thorsten Encke zunächst Violoncello und Dirigieren in Hannover bei Friedrich-Jürgen Sellheim und Los Angeles bei Lynn Harrell, sammelte Erfahrungen auf allen Feldern der klassischen Musik und spielte als Solist, Kammer- und Orchestermusiker. 1999 entschied er sich für eine Zukunft als freier Musiker. Mit dem Gewinn des Wettbewerbs in Prades 2005 verlagerten sich Thorsten Enckes musikalische Aktivitäten mehr und mehr auf kompositorische Projekte und das Dirigieren. Seitdem erhält er zahlreiche Kompositionsaufträge. Seine Werke werden von Künstlern wie Paavo Järvi, Christian Tetzlaff, Sharon Kam, Isabelle Faust, Julian Steckel, dem Quartetto di Cremona, dem Stockholm Chamber Brass und vielen anderen international agierenden Musikern aufgeführt.

Gemeinsam mit befreundeten Musikern gründete Thorsten Encke 2011 das Orchester musica assoluta. Als dessen Dirigent und künstlerischer Leiter engagiert er sich für neue Wege des Hörens und impulsgebende Konzerterlebnisse. Bekannt für seine unkonventionellen Auftritte und Programme hat sich das junge und vitale Ensemble innerhalb kürzester Zeit große Anerkennung und Begeisterung erspielt.

Noch vor seinem Abitur studierte Mario Häring an der UdK Berlin sowie an der HMTM Hannover. Bei Prof. Lars Vogt schloss Mario Häring 2017 sein Master-Studium mit Bestnote ab. Beim Leeds International Piano Competition 2018 gewann er den 2. Preis und den Yaltah Menuhin Award für die beste kammermusikalische Darbietung. Seine Konzerttätigkeit führt ihn immer wieder in renommierte Säle, wie das Konzerthaus Berlin, die Laeiszhalle Hamburg und die Suntory Hall in Tokyo. Er war Gast bei bedeutenden Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, dem Internationalen Steinway Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und vielen anderen.


12. Juni 2022, 17:00 Uhr

Raum wird noch bekannt gegeben

Alinde Quartett

Orlando di Lasso: Prophetiae Sibyllarum, Prolog
G. Frescobaldi: Canzon seconda a quattro sopra romanesca (3‘)
Viktor Ullmann: Streichquartett op.46 Nr. 3 (1943)
F.Schubert: Streichquartett a Moll D 804 „Rosamunde“

Eugenia Ottaviano
Guglielmo Dandolo Marchesi
Erin Kirby
Bartolomeo Dandolo Marchesi

Das Alinde Quartett wurde bei verschiedenen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Es studierte u. a. bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett) an der „Escuela Superior di Música Reina Sofía“, Madrid, und bei Eberhard Feltz an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Weitere Anregungen kommen von bedeutenden Persönlichkeiten wie Sir Prof. András Schiff, Ferenc Rados, Ida Bieler, András Keller, Tabea Zimmermann, Alessandro Moccia, Erich Höbarth, Natalia Prischepanko und Christoph Richter. Doch niemals fertig mit Lernen und Suchen bleiben die vier neugierig und offen für neue Wendungen und Welten. So arbeiten und studieren sie seit 2018 mit Rainer Schmidt (Hagen Quartett) in Basel.  Neben der regen Konzerttätigkeit organisiert das Alinde Quartett zahlreiche pädagogische Projekte, unter anderem an der Ida-Bieler-Akademie in Köln und in Kooperation mit dem WDR, um Kindern und Jugendlichen die faszinierende Welt der Kammermusik näher zu bringen.

Das Ensemble hat sich seinen Namen nach Schuberts Vertonung von Rochlitz‘ Gedicht „Alinde“, D 904, gegeben.


10. Juli 2022, 17:00 Uhr

St.-Andreas-Kirche Springe

Polymnia Quintett – Jubiläumskonzert 50 Jahre Kulturkreis Springe

Susanne Geuer, Klarinette
Friederike Starkloff, Violine
Oliver Kipp, Violine
Anna Lewis, Viola
Katharina Troe, Violoncello

Polymnia Quintett

W. A. Mozart Klarinettenquintett A-Dur KV 581
Gideon Klein Fantasie und Fuge für Streichquartett (1942)
Joh. Brahms Klarinettenquintett h-Moll op. 115

Aus der Begeisterung für die Kammermusik haben sich Mitglieder der NDR Radiophilharmonie Hannover mit Künstlern des sehr erfolgreichen Hyperion-Trios zum Polymnia Quintett zusammengeschlossen, um sich des sehr interessanten Repertoires anzunehmen.

Susanne Geuer, seit 2018 Klarinettistin bei der NDR Radiophilharmonie, hat vor ihrem Engagement die Orchesterakademie an der Bayerischen Staatsoper in München absolviert.

Friederike Starkloff, erste Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie, ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, unter anderem des Internationalen Jean Sibelius Wettbewerbs Helsinki.

Oliver Kipp, Stimmführer der zweiten Violinen der NDR Radiophilharmonie sowie Geiger des Hyperion-Trios, ist gefragter Juror bei wichtigen Wettbewerben und Dozent bei Meisterkursen.

Anna Lewis, seit 2004 Solobratschistin der NDR Radiophilharmonie, war zuvor Solobratschistin an der Züricher Oper, am Gewandhaus Leipzig und bei der Deutschen Kammerphilharmonie.

Katharina Troe, Cellistin des Hyperion Trios, hat bei zahlreichen CD-Produktionen des Trios mitgewirkt.

Kartenvorbestellung: 05041 – 97 15 16