Vorschau Konzerte

15. Januar 2017, 17:00 Uhr

Jagdschloss Springe

NOMOS-QUARTETT

Martin Dehning, Meike Bertram, Violine
Friederike Koch, Viola
Sabine Pfeiffer, Violoncello
Klaus Kämper, Violoncello (a. G.)

Franz Schubert: Streichquartett Nr. 12 c-Moll D 703 („Quartettsatz“)
Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op. 5, Sechs Bagatellen op. 9
Franz Schubert: Streichquintett C-Dur op. posth. D 956

Nomos-Quartett

Das Nomos-Quartett wurde 1984 gegründet und gewann in den folgenden Jahren rasch zahlreiche Preise bei interna-tionalen Wettbewerben. Prägend für das Musikverständnis der Künstler war die Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten: Ramy Shevelov, der sie in die Grundlagen der Kammermusik einführte, das Amadeus-Quartett, das ihnen die große Tradition des Streichquartettspiels vermittelte, Nikolaus Harnoncourt, der sie anregte und bestärkte, die Partituren der Wiener Klassik neu zu lesen, und György Kurtág, den sie nicht nur als Komponisten hoch schätzen.
Das Nomos-Quartett, in dem seit 2013 die junge Geigerin Meike Bertram neue Impulse setzt, überzeugt durch mitreißenden Schwung, Lebendigkeit und Offenheit – und die Reife 30-jähriger gemeinsamer Erfahrung.
Klaus Kämper studierte in Düsseldorf Musik. Bereits zu Beginn des Studiums wurde er Mitglied des bei den Wettbewerben „Jugend musiziert“ preisgekrönten Juventus-Quartetts, das später als Cherubini-Quartett verschiedene internationale Streichquartettwettbewerbe gewann. Heute lebt er als freier Künstler in München und konzertiert international als Gast in verschiedenen Ensembles, u. a. dem Henschelquartett, dem Klenke- und dem Nomos-Quartett.


05. März 2017 17:00 Uhr

Jagdschloss Springe

Subéja Trio

Sandra Bauer, Flöte
Judith Gerdes, Oboe
Berit von Sauter, Klavier

Georg Fr. Händel: Triosonate B-Dur
Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94
Theobald Böhm: Lieder nach Franz Schubert  „Winterreise“
Mélanie Bonis: Scènes de la forêt
Friedemann Bach: Triosonate d-Moll
Carlo Yvon: Sonate für Englisch-Horn und Klavier
Anton Stamitz: Capriccio für Flöte solo
Georg Ph. Telemann: Triosonate c-Moll

Subéja-Trio

Das Subéja Trio widmet sich einer selten zu hörenden Kammermusikbesetzung, die in ihrer Extravaganz überzeugt und durch ein vielseitiges Programm in neue Klangräume führt. Die Kombination der beiden hohen Holzblasinstrumente Oboe und Flöte mit Klavier erzeugt eine in allen Farben irisierende und schillernde Klangwirkung – dabei versprechen die Nebeninstrumente Englisch Horn, Piccolo- und Altquerflöte im Konzertprogramm abwechslungsreiche „Seitensprünge“. Die drei Musikerinnen haben das Subéja Trio 2008 gegründet, um dieser herausfordernden Besetzung eine Bühne zu bieten.
Sandra Bauer, Flöte, studierte in Frankfurt und Kassel. Die Oboistin Judith Gerdes erhielt ihre Ausbildung an der Musikhochschule Berlin, und Berit von Sauter studierte Klavier und Vokale Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater ‚Felix Mendelssohn-Bartholdy‘ in Leipzig.


23. April 2017, 17:00 Uhr

Jagdschloss Springe

Cicerone Ensemble

Thomas Wormitt, Traversflöte
Adrian Cygan, Barockcello
Andreas Gilger, Cembalo

Wie der Vater so der Sohn?

Johann Sebastian Bach: Sonate e-Moll BWV 1034
Wilhelm Friedemann Bach: Sonate F-Dur
Joh. Christoph Friedr. Bach: Sonate A-Dur
Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate G-Dur
Joh. Christoph Friedr. Bach: Sonate D-Dur
Johann Christian Bach: Sonate A-Dur Op. 16 Nr. 4
Johann Sebastian Bach: Sonate E-Dur BWV 1035

Cicerone-Ensemble

Dem Cicerone Ensemble reicht es nicht, Musik lediglich zu spielen. Historische Musik zu hören ist nur ein Teil der Erfahrung, welche Adrian Cygan, Andreas Gilger und Thomas Wormitt vermitteln möchten. Ihr Ziel ist es, Musik darzustellen, wie ein Fremdenführer ein altes Gemälde oder Gebäude präsentieren würde, daher der Name: Cicerone (~Fremdenführer). Die drei Musiker nahmen 2014 an der Akademie der Düsseldorfer Hofmusik teil und erreichten das Semifinale des Internationaal Van Wassenaer Concours beim Festival Oude Muziek Utrecht. Im Folgejahr wurde das Ensemble mit dem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und für die Spielzeit 2016/17 in die 60. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen. Im Juni 2015 erspielte sich das Ensemble in Duisburg den Förderpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung.


21. Mai 2017, 17:00 Uhr

St.-Andreas-Kirche

musique de table – Konzert zum 250. Todesjahr von G. Ph. Telemann

Elisabeth Schwanda, Blockflöte
Gesa Trippler, Jobst Harders, Traversflöte
Christian Walter, Fagott
Christoph Heidemann, Violine
Martin Seemann, Violoncello
Eckhart Kuper, Cembalo
Barockorchester L'Arco
Konzertmeister und Leitung: Christoph Heidemann

Georg Philipp Telemann: Ouverture a-Moll
Georg Friedrich Händel: Concerto à 4 d-Moll
Georg Philipp Telemann: Konzert G-Dur
Johann Joachim Quantz: Triosonate C-Dur
Johann Georg Pisendel: Sonate c-Moll
Georg Philipp Telemann: Suite Es-Dur „La Lyra“

musiquedetable

L'Arco – der Bogen: Dieser Name ist Programm für das 12 bis 20-köpfige Ensemble um seinen Konzertmeister und Leiter Christoph Heidemann. Schließlich ist es der Bogen, der die Streichinstrumente in allen ihren Schattierungen erklingen lässt, so dass sie in den verschiedensten »Affecten und Leydenschafften« zum Hörer sprechen.
Elisabeth Schwanda ist eine der angesehensten Künstlerinnen und Lehrkräfte im Bereich Alter Musik in Deutschland. Sie ist Dozentin an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford, Kursleiterin für Alte und Neue Musik und leitet mehrere Blockflöten-Ensembles. Ihr Repertoire spannt einen großen Bogen vom Mittelalter bis zur Avantgarde.

Ein Konzert des Barockorchesters L’Arco in Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Springe und der St.-Andreas-Kirchengemeinde.
Nicht im Konzert-Abonnement.


11. Juni 2017, 17:00 Uhr

Jagdschloss Springe

HINRICH ALPERS, KLAVIER

Ludwig van Beethoven: Eroica-Variationen Es-Dur op. 35
Maurice Ravel: Gaspard de la nuit
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 30 Es-Dur op. 109
Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin

Hinrich Alpers

Hinrich Alpers hat das KULTURKREIS-Publikum bereits 2011 und 2014 mit seinen phantastischen Klavierabenden begeistert. Wir freuen uns, dass er auch 2017 wieder bei uns zu Gast sein wird.
Gerade die Vielseitigkeit und der Facettenreichtum sind es, die diesen Künstler zu einem gefragten Konzertpianisten und Kammermusiker machen. Auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival, dem Braunschweig Classix Festival, dem Ottawa Chamber Music Festival oder dem Grieg-Festival Oslo war er ebenso zu Gast wie bei verschiedenen Rundfunk- und Fernsehsendern.
In der Saison 2008 gab Hinrich Alpers ein von Publikum und Presse viel beachtetes Debüt in der New Yorker Carnegie Hall. Im Frühjahr 2009 debütierte er in der Berliner Philharmonie und im Münchener Gasteig. Nach seiner ersten CD mit Werken von Robert Schumann folgte 2015 die Aufnahme des Gesamtwerks für Klavier von Maurice Ravel.
Hinrich Alpers lebt in Berlin, verbringt so viel Zeit wie möglich als Fotograf in der Natur und begeistert sich für Kochkunst und Naturwissenschaften.