Vorschau Konzerte

11. März 2018, 17:00 Uhr

Jagdschloss Springe

„SEIT ICH IHN GESEHEN“ – LIEDER VON GLÜCK UND LEID

Hiltrud Kuhlmann, Sopran
Christine Rahn, Klavier

Robert Schumann Frauenliebe und -leben op. 42
Sergei Rachmaninoff Sechs Romanzen op. 38
Ernest Chausson Vier Lieder
Johannes Brahms Acht Lieder op. 57

Die beiden Künstlerinnen begegneten sich erstmalig beim
Deutschen Musikwettbewerb 2013 und gründeten als Stipendiatinnen
der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler ihr Liedduo.
In der Konzertsaison 2014/2015 begeisterten sie mit ihrem
Programm „Ruhe, meine Seele“ deutschlandweit das Publikum,
wobei immer wieder die große Gestaltungskraft und die fesselnden
Interpretationen des Duos hochgelobt wurden. Zuletzt
wurden sie beim bedeutenden Internationalen Robert-Schumann-
Wettbewerb in Zwickau mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
Die Sopranistin Hiltrud Kuhlmann studierte in Würzburg bei
Cheryl Studer und bei Klesie Kelly-Moog in Köln, wo sie 2014
ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss.
Christine Rahn studierte an den Musikhochschulen Karlsruhe
und Hannover sowie am Conservatoire de Paris bei Sontraud
Speidel, Roland Krüger, Jan Philip Schulze und Anne Le Bozec
die Fächer Klavier und Liedgestaltung.


15. April 2018, 17:00 Uhr

Jagdschloss Springe

TRIO JEAN PAUL

Eckart Heiligers, Klavier
Ulf Schneider, Violine
Martin Löhr, Violoncello


Wolfgang A. Mozart Klaviertrio B-Dur KV 502
Ludwig van Beethoven 10 Variationen über
„Ich bin der Schneider Kakadu“
op. 121a
Ludwig van Beethoven Klaviertrio B-Dur op. 97
„Erzherzogtrio“

Seit mehr als zwei Jahrzehnten besteht das Trio Jean Paul in
unveränderter Besetzung: Ulf Schneider (Violine), Martin Löhr
(Cello) und Eckart Heiligers (Klavier). Das Ensemble gehört zu
den gefragtesten und erfolgreichsten Klaviertrios und verzaubert
sein Publikum weltweit mit seiner hohen Ensemblekultur,
feinfühligen Klangästhetik sowie stilsicheren Musikalität. Die
Wahl des Schriftstellers Jean Paul als Namenspatron (er war
der Lieblingsdichter von Robert Schumann) verrät, worauf die
Musiker in ihren Interpretationen größten Wert legen: die
sprachlichen und rhetorischen Elemente der Musik herauszuarbeiten
und für das Publikum hörbar zu machen. In ihren
Programmen legen sie ebenfalls viel Wert auf die Einbindung
zeitgenössischen Repertoires. Zahlreiche CD-Produktionen
des Trios wurden mit Preisen ausgezeichnet. Aktuell begeistert
es mit einer Aufnahme von Brahms’ Streichsextetten, für
Klaviertrio bearbeitet vom Brahms-Freund Theodor Kirchner.


27. Mai 2018, 17:00 Uhr

Jagdschloss Springe

KLAVIERDUO DANAE & KIVELI DÖRKEN

Claude Debussy Printemps (Suite symphonique)
(Bearbeitung für vier Hände)
Claude Debussy Images I – Danae Dörken solo
Alexander N. Scrjabin Fantasie h-Moll op. 28 –
Kiveli Dörken solo
Franz Schubert Grand Duo C-Dur D 812
für Klavier zu vier Händen

„Ein Wunder an Leichtigkeit, Charme und Gefühl” – so
schreibt die Presse über das Klavier-Duo der deutsch-griechischen
Schwestern Danae und Kiveli Dörken, die seit
Jahren neben ihrer solistischen Tätigkeit auch gemeinsam
erfolgreich konzertieren. Ihr Markenzeichen sind innovative
und klug zusammengestellte Programme, die sie mit farbenreichem
Klang und tiefgehender Musikalität präsentieren. Als
Klavier-Duo blicken die Schwestern auf Konzerte in vielen
renommierten Konzertsälen zurück, darunter die Kölner Philharmonie,
das Konzerthaus Berlin, die Tonhalle Düsseldorf,
die Hamburger Laeiszhalle und die Jiaozi Music Hall in China.
Des Weiteren waren sie wiederholt bei bedeutenden Festivals
wie dem Kammermusikfestival „Spannungen“ und den
„Sommets musicaux de Gstaad“ zu Gast. 2015 gründeten
sie und leiten seitdem zusammen das jährlich stattfindende
„Molyvos International Music Festival“ auf der griechischen
Insel Lesbos, das Kammermusikkonzerte mit hochkarätigen
Künstlern wie Lars Vogt, Marlis Petersen, Sebastian Manz und
Maximilian Hornung präsentiert.

Kartenvorbestellung: 05041 – 97 15 16


24. Juni 2018, 17:00 Uhr

Jagdschloss Springe

DIE ABENTEUER DES DON QUICHOTE Ein Hörstück nach Miguel de Cervantes Mechthild Großmann (Vorleserin), lautten compagney BERLIN

Mechthild Großmann, Sprecherin
Christian Filips, Buch & szenische Einrichtung
Wolfgang Katschner, Konzept & Idee
Andreas Nachtsheim, Musikdramaturgie

lautten compagney BERLIN
Friederike Otto, Zink
Birgit Schnurpfeil, Violine
Ulrike Becker, Gambe
Andreas Nachtsheim, Barockgitarre & Vihuela
Peter Kuhnsch, Percussion

Nach drei ohne Unterlass durchrittenen Tagen und Nächten
war ich meines Reiters und seines Abenteuergeistes
tüchtig müde. Auch aus der letzten Schenke des Herzens
hatte man uns hinausgeworfen, und so trabten wir wieder
eine dieser öden Landstraßen entlang, mitten in der spanischen
Provinz, auf der Suche nach neuen Windrädern.

Zum 400. Todestag seines Schöpfers Miguel de Cervantes
steigt der Ritter von der traurigen Gestalt wieder in den
Sattel. Aber diesmal ergreift sein Pferd Rosinante das Wort.
Gelingt es ihr, den Phantasten und seinen treuen Begleiter
Sancho Panza in die Realität zurück zu holen? Was aber tun,
wenn die phantastische Welt der singenden Windmühlen
und glucksenden Weinschläuche doch die wirkliche ist?
Gemeinsam mit der Schauspielerin Mechthild Großmann
und einer Vihuela, dem spanischen Vorläufer der Gitarre, begibt
sich die lautten compagney auf eine akustische Reise in
die abenteuerliche Welt der spanischen Renaissance.

Geboren in Münster, in Hamburg ausgebildet, spielt Mechthild
Großmann seit 2002 die Staatsanwältin Wilhelmine
Klemm im Münster-Tatort. Seit 40 Jahren ist sie Mitglied im
Tanztheater Pina Bausch, und sie spielte mit der Company
in allen großen Städten der Welt. Seither steht sie auf vielen
großen deutschen Bühnen und auch vor der Kamera („Berlin
Alexanderplatz”, „Nirgendwo in Afrika”). Außerdem ist
sie eine der beliebtesten Hörbuchsprecherinnen. Zur Zeit
spielt Mechthild Großmann in Bochum die Titelrolle in
Friedrich Dürrenmatts „Besuch
der alten Dame”.

Die lautten compagney BERLIN ist eines der renommiertesten
und kreativsten deutschen Barockensembles. Seit
drei Jahrzehnten faszinieren die Konzerte unter der künstlerischen
Leitung von Wolfgang Katschner ihre Zuhörer. Ganz
gleich, ob als Kammerensemble oder als Opernorchester,
mit ansteckender Spielfreude und innovativen Konzepten
überwindet das Ensemble dabei immer wieder Grenzen
und sucht die Begegnung mit neuen Klängen und anderen
Künsten. Für ihre aufregenden musikalischen Brückenschläge
wurde das Ensemble mehrfach ausgezeichnet. Die
CD-Einspielung des Programms „Timeless“, das Musik des
Frühbarock mit Werken von Philip Glass vereint, erhielt
2010 den ECHO Klassik. Mit dem Gewinn des Rheingau
Musik Preises 2012 verbindet sich eine Auszeichnung für
die innovativen Konzertprogramme der lautten compagney.