Vorschau Ausstellungen

Vom Umgang der Bilder

Gruppenausstellung mit Sascha Hahn, Peter Heber und Andreas Karl Schulze

01.–30. Oktober 2016
Museum auf dem Burghof
Burgstr. 19, Springe

 

SASCHA HAHN

saschahahn

1979 geboren in Neuss
1998 – 2004 Kunstakademie Düsseldorf
lebt und arbeitet in Hannover

Ausstellungen

2011       Center, Berlin (E)
2009      "Rettet die alten Kirschen Am Knappenberg", Galerie Jacky Strenz, Frankfurt a.M. (G)
2009      mit Marieta Chirulescu, Kienzle & Gmeiner, Berlin (E)
2008      "Pollen", Galerie Neue Alte Brücke, Frankfurt a.M. (G)
2008     "Medium Cool - Tenth Annual Video Marathon", Art in General, New York (G)
2007     "Visitor", Konsortium, Düsseldorf (E)
2007     "Nothing else matters", Frans Hals Museum De Haalen, Harlem (G)
2006     "Street: behind the clichée", Witte de With, Rotterdam (G)
2006    "Our Marvellous Ambition", Vilma Gold, London (G)
2006     "Hotel Kristall", Aurel Scheibler Galerie, Köln (G)
2005     "Menschensgladbach", Museum Abteiberg, Mönchengladbach (G)

PETER HEBER

peterheber

1956 geb. in Süderbrarup, Schleswig-Holstein
197887 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg
1997 Arbeitsstipendium der Freien und  Hansestadt Hamburg
2000 Stipendium des Landes Niedersachsen (Schloss Bleckede) lebt und arbeitet in Hannover

Peter Heber setzt sich in seinen Bildern mit der Analogie von Mal- und Naturprozessen auseinander.
Er entwickelt vielfältige bildnerische Strukturen und eine differenzierte Farbigkeit im Arbeitsprozess.
Ausgangspunkt ist eine Naturbetrachtung und -erfahrung, die zum Anlass seiner Malerei wird.
In seinen Arbeiten werden assoziativ Strukturen und Prozesse der Natur wahrnehmbar.
Es wird sowohl der Blick auf einen Mikrokosmos als auch der Blick auf einen Makrokosmos der Welt
in zum Teil abstrakt anmutenden Bildern thematisiert.

 

ANDREAS KARL SCHULZE

andreaskarlschulze

Ohne Titel,
2013, bemalte Baumwollquadrate, je 5 x 5 cm
Kunstverein Lippstadt, 2013
Foto: Andreas Karl Schulze Werkfoto
 
Meine Werke sind nicht Malerei im traditionellen Verständnis, jedoch ziehen sie eine Essenz aus ihr.
In ihnen erscheinen klare Farben in Form kleiner, immer gleich grosser Quadrate, die an den Wänden
der Ausstellungsräume aufgebracht werden. Das Erscheinen dieser Quadrate oszilliert je nach
Annäherung zwischen Immaterialität und eindeutiger Objekthaftigkeit. Anordnung und Anzahl der
Quadrate variieren von Fall zu Fall und ergeben sich nach dem Festlegen bestimmter Parameter
aufgrund einer Interaktion von zufälligen und intuitiv getroffenen Entscheidungen. Es geht mir um
eine Art Schwebezustand in der Wahrnehmung sowohl im Einzelwerk als auch im Zusammenwirken
des Ganzen, was den gegebenen Raum mit einschließt.

Andreas Karl Schulze